uPort Identitätswerkzeuge

Projektbeschreibung
Das Projekt uPort bietet verschiedene Identitätsprodukte auf Basis der Ethereum Blockchain Implementierung an. Eine zu den ausgearbeiteten SmartContracts gehörige Smaprthone-Applikation ermöglicht es den Nutzern Identitätsdaten, Berechtigungen und Zertifikate eigenständig und unabhängig zu verwalten und zu teilen.

Unternehmen können nun auf diesen SmartContracts aufbauen und so Anmeldeinformationen anfordern, Transaktionen signieren lassen oder Zertifikate ausgeben, ohne dass die Nutzerdaten zentral gespeichert werden.

uPort wird vom Unternehmen Consensys entwickelt und unteranderem von der Stadt Zug (Schweiz) als digitale Identität erprobt.


Implikationen für kleine und mittlere Unternehmen
KMU können uPort nutzen, um darauf eigene Lösungen aufzubauen. Beispielsweise können Zugangsberechtigungen für Gebäude oder Gelände so dezentral, auch für Dritte, freigeschalten werden ohne das dafür spezielle Software notwendig ist. Personenbezogene Berechtigungen, welche durch Schulungen erlangt werden, können beispielsweise – auch mit zeitlichen Beschränkungen – verlängert werden. Die Berechtigungen sind dabei fest mit der Identität verknüpft und können so von der Mitarbeiter*in individuell und vor Ort vorgewiesen werden.

Dies erlaubt einerseits Automatisierung der Prüfvorgänge bspw. durch entsprechende Lesegeräte an Zugängen, und andererseits auch eine Verbesserung der administrativen Vorgänge.
Projekt-Status
Produktiv
Projekttyp
Softwareprodukt
Einsatzbereich
Automatisierung von administrativen Prozessen
Identifikation und Identitäten
Reduktion von Drittanbietern und Vermittlungsinstanzen
Unternehmen
Consensys, uPort
Implementierung
Ethereum
Zugriffsrechte
permissionless public Blockchain
Zuletzt geändert: 19.10.2020